sozial leben und handeln / Ethik

Die textile Kette: Was wir am Anfang anziehen und zum Schluss weitergeben – Kleidung achtsam einkaufen und einwerfen

Wissen Sie, wo und wie Ihre Jeans oder Ihr T-Shirt hergestellt wurden? Hin und wieder hört man von den Produktionsbe-dingungen – vor allem, wenn in den Fabriken in Südostasien schreckliche Katastrophen passieren. Insgesamt scheinen aber ökologische und soziale Faktoren bei der Herstellung von Kleidung die Menschen weniger zu interessieren als dies bei Lebensmitteln der Fall ist. Dabei sind die Bedingungen teilweise erschreckend: Den Arbeiterinnen werden oft nur Hungerlöhne bezahlt, Sicherheitsstandards werden missachtet, gesundheitsschädliche Substanzen bedrohen die Menschen bei der Produktion unserer Kleidung. Doch nicht nur auf den Anfang der textilen Kette, sondern auch auf deren Ende sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ein Auge richten: was passiert mit meinen gebrauchten Kleidern, nachdem ich sie in einen Altkleidercontainer geworfen habe?
Sie erfahren an dem Abend einige interessante und hilfreiche Fakten zum Thema öko-faire Kleidung und deren Verwertung. Worauf kann und sollte ich als Verbraucher entlang der textilen Kette achten? Welche Optionen habe ich beim Einkauf und der Weitergabe? Es wird am Beispiel der kirchlichen Hilfsorganisation Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart versucht, Licht in das oft dunkle Geschäft mit Kleidung zu bringen und Ihre offenen Fragen zu beantworten.

Datum: 21.09.2020, 20:00 Uhr

Referent: Anton Vaas (Aktion Hoffnung)

Ort: Herrenberg, Rupert-Mayer-Haus, Franz-Lehár-Weg 1

Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen

In Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Herrenberg und der vhs Herrenberg
Info: Pfarrbüro Herrenberg Tel. 07032/94260 E-Mail kkg.herrenberg@drs.de